Zur Zeit in Arbeit sind Vorträge über:
- Galionsfiguren
- Museen in Kopenhagen
- Christine Lavant
- Thema Wahnsinn in der Kunst
Bereits gehaltene Vorträge
(z.B. in der Urania Berlin, bei der Siemens Hauptniederlassung
Berlin, beim Deutscher Akademikerinnenbund DAB, an
der Universität Gent) und sofort buchbar: |



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"Himmlische Heerscharen -
Engel in der Kunst"
Ursprünglich männlich und weder mit Flügeln
noch mit Heiligenschein ausgestattet, finden sich
Engel auf religiösen Darstellungen bereits ab
der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts nach
Christus. Sie erscheinen als Boten, Bekämpfer
des Bösen, Beschützer der Menschen oder
Posaunenspieler zur Einläutung des jüngsten
Gerichts. In der Kunst aller Jahrhunderte treten
sie als Statisten oder Akteure auf und spiegeln immer
auch den Geist ihrer Zeit. Von religiöser Kunst
bis zum esoterischen Kitsch, vom theologischen Konzept
bis zur Lametta-umflatterten Putte der Weihnachtszeit
reicht seine Beliebtheit. Der Vortrag verfolgt anhand
zahlreicher Abbildungsbeispiele ihre Entstehung und
Funktion und zeichnet ihre Entwicklung von den frühen
Anfängen bis zur zeitgenössischen Avantgarde
nach.
Dauer: ca. 90 Minuten
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Benötigte Technik: Beamer
Honorar nach Absprache
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"Skandal! Über kleine
und große
Ärgernisse in der Kunst"
"Der Skandal fängt an, wenn die Polizei
ihm ein Ende macht", heißt es in einem
Aphorismus von Karl Kraus, und oft genug ist genau
das in der Kunst und ihrer Rezeption auch passiert:
Empörte Bürgerproteste, selbst ernannte
Moral- und Tugendwächter auf der einen Seite,
Kunstschaffende und Freigeister auf der anderen.
Gewalt, Sex, Tabubrüche, politische Statements
oder religiöse Verunglimpfungen - die Möglichkeiten,
mit einem Kunstwerk Anstoß zu erregen, sind
vielfältig. Manches erscheint späteren
Generationen, wenn erst einige Zeit verstrichen ist,
völlig unverständlich. Der Vortrag stellt
Beispiele dieser kontrovers aufgenommenen Kunstwerke
vor. Darüber hinaus fragt er aber auch nach
der Funktion des Skandals innerhalb eines Kunstbetriebs,
in dem es immer schwieriger wird, auf sich aufmerksam
zu machen. Wie entsteht ein Skandal eigentlich? Kann
man ihn bewusst herbeiführen? Wem nützt
und wem schadet er? Was bleibt von einem Kunstwerk übrig,
wenn der Skandal abgeklungen ist?
Dauer: ca. 90 Minuten
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Benötigte Technik: Beamer
Honorar nach Absprache
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"Eine haarige Angelegenheit:
kleine Kulturgeschichte der Haare"
Ein erwachsener Mensch trägt etwa 100.000 Haare
auf dem Kopf, und fast ebenso viele Mythen, Märchen
und Sagen ranken sich um das geheimnisvolle Material,
das viel mehr ist als nur Schmuck oder Standeszeichen.
Schon die alten Ägypter hatten sehr genaue Vorstellungen
davon, wo auf dem Körper es wachsen durfte und
sollte und wo es entfernt werden musste. Aberglaube,
Wissenschaft, Dienstleitung, Medizin, Sexualität,
Brauchtum, Kunst und Literatur - in kaum einem Bereich
des Lebens ist das Haar nicht von Interesse. Von
Samson und Delilah über die auf Jahrmärkten
ausgestellten Wolfsmenschen bis hin zum Bubikopf,
vom Wetter machenden Haar-Amulett bis hin zur Trichophagie,
dem Zwang, Haare zu essen, von Tizians rotgelockten
Mädchen zu glatzköpfigen Gothics, von der
politischen Bedeutung des Haarwuchses in mittelalterlichen
Herrscherfamilien bis zu aktuellen Klon-Experimenten
spürt dieser Vortrag dem mythenbeladensten Teil
des menschlichen Körpers nach: dem Haar.
Dauer: ca. 90 Minuten
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Benötigte Technik: Beamer
Honorar nach Absprache
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"Salomes Schwestern. Erotische
Kunst von damals bis heute"
Susanna im Bade, Satyr und Nymphe,
das türkische Bad, Leda und der Schwan - Erotik
und Sinnenfreude ist nicht nur eines der häufigsten
Themen in der bildenden Kunst, sondern auch eines
der wandelbarsten. In Mythen, Sagen, Alltags- und
biblischen Szenen wird die Nacktheit gefeiert. Die
großen Künstler aller Jahrhunderte haben
sich mit der 'schönsten Nebensache der Welt'
beschäftigt. Von der Venus von Willendorf über
die alten Meister und die klassische Moderne bis
hin zu den modernsten und bizarrsten Erotomaninnen
in der Kunst, den weiblichen Cyborgs, führt
dieser Streifzug durch die Welt der Sinnlichkeit,
der kleinen und großen Skandale.
Dauer: ca. 1 ¼ Stunden
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Benötigte Technik: Zwei Diaprojektoren
Honorar nach Absprache
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"Zerstückelte Körper.
Die österreichische Malerin Maria Lassnig im
Kontext des postmodernen Körperdiskurses"
In einer umfassenden Werkschau wird
die Arbeit Maria Lassnigs vorgestellt
und in den kunsthistorischen Kontext eingeordnet.
Das von ihr entwickelte Konzept der "Body Awareness" zeigt
sich in den verschiedenen Phasen ihres Werks und
spiegelt sich wider in zeitgenössischen Körper-
und Introspektionstheorien.
Ikonografisch reichen die Wurzeln von Maria Lassnigs
Malerei bis in den Expressionismus und Surrealismus,
aber auch in den Manierimus. Ihre verstörenden
und berührenden Selbstportraits müssen
gesehen werden vor dem Hintergrund des postmodernen
Körperdiskurses, der mit vielfältigen Beispielen
aus der modernen Kunst und ihrem Umgang mit dem menschlichen
Körper veranschaulicht wird. Abschließend
stellt sich die Frage, warum der Körper in der
modernen Kunst deformiert oder zerstückelt dargestellt
wird und was für ein Menschenbild dahintersteht.
Dauer: ca 1 ¼ Stunden
Keine Vorkenntnisse erforderlich Benötigte Technik:
Overheadprojektor
Honorar nach Absprache
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"Das große Fressen: über
Essen, Lebensmittel, Genuss und Überdruss in
der Kunst"
Völlerei als Todsünde (Gula), Sinnlichkeit
und die Erotik des Einverleibens, Ekel als Stimulans
der Postmoderne oder facettenreiche Anspielung und
hintergründige Metapher: Nahrungsmittel und
ihre Verwendung sind in der Kunst so vielschichtig
wie im Leben. Der Vortrag führt durch die Jahrhunderte
und soll Appetit machen auf die vielen reich gedeckten
Stillleben und bacchantischen Gelage.
Dauer: ca. 1 1/4 Stunden
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Benötigte Technik: Beamer
Honorar nach Absprache |


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